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Dieckmann, F., Flade, A., Schuemer, R., Ströhlein, G. & Walden, R. (1998). Psychologie und gebaute Umwelt. Konzepte, Methoden, Anwendungsbeispiele. Darmstadt: IWU (327 Seiten, 20.50 Euro, zu bestellen unter www.iwu.de) Gutmann, R. (1990). Gemeinsam Planen und Wohnen: "Entwicklung sozialen Lebens" am Beispiel der Neubausiedlung Salzburg-Forellenweg. Salzburg: Verlag Grauwerte im Institut für Alltagskultur. (205 Seiten, ca. EUR 15/200 ATS, ISBN 3-85419-143-X) Die sorgfältige und detaillierte Dokumentation eines umfangreichen und umstrittenen österreichischen Beteiligungsprojektes im sozialen Wohnungsbau. Stellenweise äußerst spannend zu lesen, aber nicht immer frei von sozialwissenschaftlichem Jargon. Uns ist gegenwärtig keine Falldarstellung von vergleichbarer Gründlichkeit bekannt. Harloff, H. J., Christiaanse, K. W., Wendorf, G., Zillich, K. & Dienel, H.-L. (Hrsg.) (2000). Wohnen und Nachhaltigkeit. Interdisziplinäre Forschung vor der Haustür. Berlin: Technische Universität Berlin. Als Beispiel für die Zusammenarbeit von Planern und Psychologen in der Forschung kann das TU-Forschungsprojekt "Die Bedeutung von Wohngruppen für die Bildung nachhaltiger Konsummuster" dienen. Es wird getragen von den Disziplinen Psychologie, Architektur und Volkswirtschaftslehre und geht der Frage nach, welche Beziehung zwischen unseren Wohnbedingungen und der Nachhaltigkeit des individuellen Verhaltens besteht, d. h. ob sich bauliche und soziale Strukturen identifizieren lassen, die zukunftsfähige Konsummuster fördern. Harloff, H. J., Christiaanse, K. W., Zillich, K. & Wendorf, G. (1998). Die Bedeutung von Wohngruppen für die Bildung nachhaltiger Konsummuster. Forschungsantrag. Berlin: Technische Universität Berlin. IBA Emscher Park (Hrsg.)(1994). Mitmischen, Mitplanen, Mitreden. 18 Beispiele für engagierte Bürgerbeteiligung (IBA Emscher Park Informationen, Themenheft 7). Partizipation und Beteiligung waren ein Schwerpunkt der IBA Emscher Park. Die Dokumentation der gelaufenen Projekte ist allerdings eher spärlich. Alle Infos und Themenhefte sind bei der Agentur Zeitsprung, Bullmannaue 11, 45327 Essen (Telefon 0201 289 580, info@zeitsprung-agentur.de, http://www.zeitsprung-agentur.de) als Kopien erhältlich. Einige der IBA-Projekte wurden auch von der Wohnbund-Beratung NRW, (Herner Straße 299, 44809 Bochum, Telefon 0234-90440-0, Fax 90440-11) in Bochum durchgeführt und dokumentiert, z. B.: WohnBund-Beratung NRW (1995). Mieter planen mit! Dokumentation von 1991 bis 1995. Modernisierung und Wohnumfeldverbesserung in der Siedlung Parralellstraße/Uechtingstraße in Gelsenkirchen Schalke-Nord. WohnBund-Beratung NRW. WohnBund-Beratung NRW (ohne Jahresangabe). Wohnen im Garten in Dortmund-Lindenhorst. Mieter reden beim Neubau ihrer Wohnung mit. Siedlungsergänzung der Arbeitersiedlung "Fürst Hardenberg". Informationen über das umfangreiche Forschungsprogramm des Bundesbauministeriums "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau" (ExWoS) zu finden. Die Berücksichtigung partizipativer Elemente in den vielen verschiedenen "Forschungfeldern" von ExWoSt ist allerdings erstaunlich blass und verbleibt oft auf der Ebene abstrakter Absichtserklärungen. Dennoch lohnt es sich zweifellos, sich mit diesem Programm näher auseinanderzusetzen. Moczek, N. (2001) Grüne Mitte Maintal. Bürgerbeteiligung zur Gestaltung eines Naturschutzgebietes. Österreichischer Wohnbund (Hrsg.) (1993). Über Bewohnerbeteiligung zu Qualität: Innovativer Wohnungsbau und Stadterneuerung. Darmstadt: Verlag für Wissenschaftliche Publikationen. (105 Seiten, ca. EUR 10/150 ATS, ISBN 3-922981-77-1) Diese Tagungsdokumentation enthält eine verkürzte Darstellung des Projekts "Forellenweg" sowie Darstellungen einiger anderer Beteiligungsprojekte. Außerdem eine Reihe von Stellungnahmen von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, die man nicht unbedingt gelesen haben muss. Rambow, R., Moczek, N. & Ferrante, S. (1999). Architekturpsychologische Umzugsbegleitung. Der Architekt, 10/99, 39-41. Rambow, R. & Rambow, H. (1996). Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm. Der Architekt, 7/96, 435-437. Sinning, H., Schesny, M., Reinert, A., & Kanther, S. (1996). Bürgergutachten ÜSTRA: Attraktiver Öffentlicher Personennahverkehr in Hannover. Bonn: Stiftung Mitarbeit. Wer sich für die Methode Planungszelle/Bürgergutachten interessiert, für den bietet dieser Text ideales Anschauungsmaterial. Er ist aber auch aus inhaltlicher Perspektive, also für den Bereich der Planung des Öffentlichen Nahverkehrs, äußerst empfehlenswert. Die Art der Darstellung ist klar und verständlich, wenn auch in manchen Teilen sehr ausführlich bzw. redundant. Dies wird durch eine vorangestellte Kurzfassung aber wettgemacht. Die "Stiftung Mitarbeit" widmet sich in ihrer Arbeit der "Demokratieentwicklung von unten". Neben den hier angeführten Texten gibt es dort noch eine Reihe weiterer nützlicher Veröffentlichungen zum Thema, die man online oder konventionell bestellen kann. Adresse: Bornheimer Straße 37, 53111 Bonn, Telefon 0228-60424-0, Fax 60424-22.
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